der kleine prinz reloaded.

Es war einmal eine kleine Prinzessin,sie besaß alles was sie wollte und bekam alles,woran sie nur dachte.
Die kleine Prinzessin fand eines Tages einen Samen.Dieser Samen war klein,zerbrechlich und allein.Sie beschloss,eine große schöne Blume aus ihr zu machen.
„wachse meine Pflanze!“,rief sie von Tag zu Tag.Und das tat sie auch.Aus einem kleinen,zerbrechlichen Samen wurde bald eine große,wunderschöne Rose. „du bist so schön“,beneidete die kleine Prinzessin ihre Rose.Sie war sehr stolz auf ihre Rose. „wirklich?“,fragte die Rose unsicher.Ja,zwar war die Rose voller Schönheit.Aber dennoch hat sie ihre Vergangenheit als alleingelassener und verabscheuter Samen nie vergessen. „natürlich! Glaubst du etwa nicht daran?“,fragte die kleine Prinzessin enttäuscht. „nein.“,antwortete die Rose knapp.

Somit stellte die kleine Prinzessin ihrer Rose einen Spiegel hin.Sie solle jeden Tag reinschauen und zu sich selbst sagen,wie hübsch sie doch ist.Doch die Rose sah sich selbst nicht darin.Sie war für sich unsichtbar.

Die kleine Prinzessin war enttäuscht.Sie wollte unbedingt,dass ihre Rose endlich sieht,wie wundervoll sie doch ist.Die kleine Prinzessin gab nie auf.
Eine lange und harte Zeit verging und die Rose wurde noch schöner als sie es damals schon war.Voller Selbstbewusstsein und Eitelkeit.So wie es die kleine Prinzessin es wollte. „endlich kannst du dich selbst lieben!“,rief sie stolz.Jeden Tag kam sie raus um ihre wundervolle Pflanze zu beobachten und irgendwann merkte die kleine Prinzessin auch,dass die Entwicklung stets weiterging.

Die Rose wurde Selbstbewusster und brauchte somit keinen Besitzer mehr.Sie fing an,die Prinzessin zu ignorieren,suchte sich andere Freunde und schaute die Prinzessin nie wieder an.Dies verletzte die kleine Prinzessin natürlich.Sie hätte nie gedacht,dass ihre eigene Pflanze sie verraten würde.Sie hatte harte Arbeit reingesteckt,damit die Rose nun sein kann,wer sie ist.Böse konnte sie aber nicht auf ihre Rose sein.Denn sie war so stolz auf sie,dass es reichte,sie trotzdem jeden Tag zu beobachten.Zu sehen wie die Rose ihren eigenen Weg ging und nicht mehr von ihr abhängig war.Es fehlte ihr schon sehr,aber sie aktzeptierte es.Stets mit einem Lächeln schaute sie zu ihrer Rose.Die Hände hinter ihrem Rücken versteckt.

Denn niemand sollte die Wunden sehen,die sie mit den Dornen abbekommen hatte.

 


wachse meine pflanze,
wachse & werde voller mut & stärke.
wachse meine pflanze,
wachse & werde voller schönheit & selbstbewusstsein.
wachse meine  pflanze,
wachse & lass mich stolz werden.
wachse & verschwinde, ich habe deine dornen gespürt, pflanze.“

inspiration: Antoine de Saint Exupéry - der kleine Prinz.
& leben,natürlich.

1.12.08 21:59
 


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