melodie des herzens.

Das kleine Mädchen in der Ecke bewegte sich nie von der Stelle. Tag ein und Tag aus stand sie da und beobachtete den großen lieben Jungen.
Jedes mal wartete sie auf sein strahlendes Lächeln, ihr täglich Brot.
Sie spürte,er sprach mit ihr.Doch sie hörte kein Wort.Sie wusste,wenn sich seine Mundwinkel nach oben richteten,war es nur ganz allein für sie bestimmt.Doch er sah sie dabei nicht an.Sie wünschte sich mehr Beachtung.Doch nie kam er in ihre Nähe.Die Nähe ihres Körpers.Denn ihr Herz hat er schon längst berührt.Das kleine Mädchen in der Ecke war traurig,sie wollte zu ihm,doch sie wagte keinen Schritt.
Sie fühlte es,sie waren sich so nah.Jedoch auch so unendlich fern.

Eines Tages wartete sie wieder auf sein Lächeln.Doch er wendete ihr den Rücken zu.Das kleine Mädchen in der Ecke erlebte den Schock ihres Lebens und drehte sich ruckartig weg,kniff ihre kleinen Äuglein zu.Da sah sie ihn.Mit einer anderen.Mit dem großen Mädchen voller Schönheit.Immer und immer wieder redete sich das kleine Mädchen in der Ecke ein,sie hätte sich versehen.Doch der Beweis kam immer gleich danach.Das Bild, das sich nach so kurzer Zeit fest in ihren Kopf einprägte,wird sie nicht mehr verlieren.Der große liebe Junge hatte sich in das große Mädchen voller Schönheit verliebt.Nicht in das kleine Mädchen in der Ecke,obwohl er sie jeden Tag anlächelte und ihre Hoffnungen in die Höhe schießen ließ.
Das kleine Mädchen in der Ecke drehte sich wieder zu den beiden um.Langsam öffnete sie ihre Augen.Und da sah sie das große Mädchen voller Schönheit.Sie strahlte vor Glück und hatte das schönste Mädchenlächeln der Welt.
Wer das schönste Jungenlächeln hatte,das bleibt unausgesprochen.
Die Schüchternheit des kleinen Mädchens in der Ecke war viel größer als sie.

Das kleine Mädchen in der Ecke nahm bald darauf all ihren Mut zusammen und lief dem großen lieben Jungen hinterher.So leise wie möglich.Sie unbedeutend wie möglich.Es war nicht schwer. Denn der große liebe Junge beachtete das kleine Mädchen in der Ecke nie.Deshalb fiel es ihr auch leicht,ihn umzubringen.Deshalb fiel es ihr auch leicht,sich auf ihn zu setzen,als er aufhörte zu atmen und ihn anzusehen.Ein leichtes Lächeln war auf den Lippen des kleinen Mädchens in der Ecke zusehen.Endlich war sie dem großen lieben Jungen nah genug.Sie richtete seine Mundwinkel nach oben.Er schaute sie mit offenen Augen an und lächelte sie an,sie spürte es.Das Mädchen in der Ecke fühlte sich so erleichtert.Doch eines fehlte ihr noch.Absichtlich stach sie mit dem Messer nicht in das Herz des großen lieben Jungen.Denn danach suchte sie nun.Sie wollte ihm nicht sehr wehtun und stach deshalb immer wieder leicht und langsam zu.Als das kleine Mädchen in der Ecke sah,dass er dennoch lächelte,machte sie weiter bis sie sein Herz endlich fand und in den Händen hielt.Endlich hatte sie das was sie schon immer wollte.Das Herz des großen lieben Jungen.Es schlug noch, das spürte sie.Sie spürte, wie es ihren Namen rief.
Sein Herz sehnte sich schon immer nach ihr,sie wusste es.

Mit dem Herz in den Händen an sich gedrückt,lief das kleine Mädchen in der Ecke zurück in ihre Ecke.Den großen lieben Jungen,immer noch lächelnd,ließ sie da.Trotz ihrem Stolz, hatte sie Schuldgefühle.Sie hatte etwas ungewollt umgebracht:
Das schönste Mädchenlächeln des großen Mädchens voller Schönheit.

inspiration: so menschen.

28.11.08 00:00
 


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