dad; dies witme ich dir.

"hast'n feuerzeug?" ich rolle mit den augen und schüttel den kopf.die hand in meine jackentasche gesteckt,den eben gefragten gegenstand fest in der faust versteckt.so,als würdest du wissen,dass ich doch eines besitze.bei dir weiss man nie,du durchschaust mich immer wieder.aber ich werde es dir nicht hergeben.ich kann einfach nicht zusehen,wie du dieses gift zu dir nimmst,vater. "du solltest nicht so viel rauchen." ich schaue in den großen wald,bewusst nicht zu dir.du weisst genau,wie ich darüber denke. "es ist die sucht.",versuchst du dich zu entschuldigen.ich sage nichts dazu.du hast meine taten schon immer gut verstanden.jeden schritt,den ich im leben je gegangen bin,versuchst du nachzuvollziehen und ich spuere oft,wie du neben meinem lebensweg stehst und mir zunickst.es zeigt mir dass du in diesem moment genau das gleiche tun wuerdest,wie ich es getan habe.und das stärkt mich.manchmal weisst du gar nicht wie sehr.ich auch nicht.

wir laufen weiter.einfach nur geradeaus in den wald.dies ist eines der momente,die ich wirklich genieße.mein papa und ich.wir reden nicht viel.wozu? in solchen momenten denke ich viel.viel über dich nach.es öffnet meine augen.ich denke über die vergangenheit nach,was du alles für mich getan hast.über jedes wort,was du mir im leben bis jetzt mitgegeben hast.damals hast du mich oft angeschrieen.ich solle doch agressiver sein,wenn mir etwas nicht passt,solle ich das doch sagen und meine meinung stark vertreten.oft muss ich lächeln,wenn ich nun an mein temperament denke.

"stoert es dich eigentlich sehr,wenn ich rauche?"
du wirkst besorgt.mein schweigen hat also gesessen. "nein,geht schon." verdammte toleranz.du laechelst. "du bist wie deine mutter." stimmt,das habe ich von ihr.

cha yêu con thì con giống mẹ. mẹ yêu con thì con giống cha. (wenn vater mich liebt,dann bin ich wie mama.wenn mama mich liebt,dann bin ich wie papa.) dieses kinderlied habe ich oft gesungen als ich klein war.dass es so eine bedeutung hat,wusste ich bis heute nicht.

ich finde es schön,dass du oft an mama denkst.es soll nie anders sein,hörst du? nicht wie damals.ich habe es nicht vergessen.ich hoffe aber,dass du es vergessen hast.nie sollst du wieder an daran erinnert werden,was vor 10 jahren passiert ist.ich umklammere das feuerzeug noch fester.es ist die wut.die wut auf diese frau.sie war nicht hübsch,vater.sie war hässlich.alles an ihr war hässlich.die war so neidisch auf unsere schöne familie.hast du diese eifersucht in ihren augen nicht gesehen? ich immer.sie hat oft versucht sich bei mir einzuschleimen,ich weiß noch,als sie mich füttern wollte.ich könnte kotzen,wenn ich dran denken muss.oft hast du uns in der nacht alleine gelassen,um sie zu sehen.in diesen nächten habe ich oft geweint.einmal hat mich mama gefragt,was los sei.einmal.ich glaube,danach war ihr klar,warum ich es tat.
mama hat dir verziehen.und ich auch.aber wenn ich diese frau wiedersehe,werde ich ihr schminkset klauen.vielleicht siehst du dann ihr wahres gesicht,vater.

ich schaue dich an.du bist älter geworden.ich weiß,dass es normal sein sollte.für mich wird es nie normal sein,dich altern zu sehen.
es ist ein leid für mich.

und ich bin so froh,dich nicht in handschellen gesehen zu haben.

wir sind am ende des waldes.glaubst du,wir werden auch zusammen am ende des lebens stehen?
"geh schon mal vor zum auto,ich komme gleich nach." du nickst und gehst.
somit habe ich meine eigene frage beantwortet,oder?

zum glück ist noch nichts zuende,denn du bedeutest mir so viel.ich könnte das nie in worte fassen.

neben dir ist gott für mich gar nichts.

inspiration: "no smoking" schild. 

28.12.08 20:07


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der kleine prinz reloaded.

Es war einmal eine kleine Prinzessin,sie besaß alles was sie wollte und bekam alles,woran sie nur dachte.
Die kleine Prinzessin fand eines Tages einen Samen.Dieser Samen war klein,zerbrechlich und allein.Sie beschloss,eine große schöne Blume aus ihr zu machen.
„wachse meine Pflanze!“,rief sie von Tag zu Tag.Und das tat sie auch.Aus einem kleinen,zerbrechlichen Samen wurde bald eine große,wunderschöne Rose. „du bist so schön“,beneidete die kleine Prinzessin ihre Rose.Sie war sehr stolz auf ihre Rose. „wirklich?“,fragte die Rose unsicher.Ja,zwar war die Rose voller Schönheit.Aber dennoch hat sie ihre Vergangenheit als alleingelassener und verabscheuter Samen nie vergessen. „natürlich! Glaubst du etwa nicht daran?“,fragte die kleine Prinzessin enttäuscht. „nein.“,antwortete die Rose knapp.

Somit stellte die kleine Prinzessin ihrer Rose einen Spiegel hin.Sie solle jeden Tag reinschauen und zu sich selbst sagen,wie hübsch sie doch ist.Doch die Rose sah sich selbst nicht darin.Sie war für sich unsichtbar.

Die kleine Prinzessin war enttäuscht.Sie wollte unbedingt,dass ihre Rose endlich sieht,wie wundervoll sie doch ist.Die kleine Prinzessin gab nie auf.
Eine lange und harte Zeit verging und die Rose wurde noch schöner als sie es damals schon war.Voller Selbstbewusstsein und Eitelkeit.So wie es die kleine Prinzessin es wollte. „endlich kannst du dich selbst lieben!“,rief sie stolz.Jeden Tag kam sie raus um ihre wundervolle Pflanze zu beobachten und irgendwann merkte die kleine Prinzessin auch,dass die Entwicklung stets weiterging.

Die Rose wurde Selbstbewusster und brauchte somit keinen Besitzer mehr.Sie fing an,die Prinzessin zu ignorieren,suchte sich andere Freunde und schaute die Prinzessin nie wieder an.Dies verletzte die kleine Prinzessin natürlich.Sie hätte nie gedacht,dass ihre eigene Pflanze sie verraten würde.Sie hatte harte Arbeit reingesteckt,damit die Rose nun sein kann,wer sie ist.Böse konnte sie aber nicht auf ihre Rose sein.Denn sie war so stolz auf sie,dass es reichte,sie trotzdem jeden Tag zu beobachten.Zu sehen wie die Rose ihren eigenen Weg ging und nicht mehr von ihr abhängig war.Es fehlte ihr schon sehr,aber sie aktzeptierte es.Stets mit einem Lächeln schaute sie zu ihrer Rose.Die Hände hinter ihrem Rücken versteckt.

Denn niemand sollte die Wunden sehen,die sie mit den Dornen abbekommen hatte.

 


wachse meine pflanze,
wachse & werde voller mut & stärke.
wachse meine pflanze,
wachse & werde voller schönheit & selbstbewusstsein.
wachse meine  pflanze,
wachse & lass mich stolz werden.
wachse & verschwinde, ich habe deine dornen gespürt, pflanze.“

inspiration: Antoine de Saint Exupéry - der kleine Prinz.
& leben,natürlich.

1.12.08 21:59


wie liebe einen schweben lässt.

Mama sagte damals immer,ich könne nicht auf einer Wolke leben.Ich wollte das immer. Habe nie verstanden, warum das nicht gehen sollte. „Eine Wolke kann dich nicht für immer halten schatz“,sagte sie.Ich wollte trotzdem darauf leben.Damit ich die Welt von oben betrachten konnte,die Luft von oben einatmen konnte. „Ich würde mich doch festkrallen,würde alles dafür tun um nicht zu fallen!“,versprach ich meiner Mutter.
Ich wollte auf einer Wolke schweben. „Eine Wolke kann dich nicht für immer halten,schatz“ Nie schenkte ich ihr den Glauben.Zu groß war mein Wunsch,von einer großen weißen Wolke getragen zu werden und gehalten zu werden beim schlafen.
Ich schwebte, spürte die süße Luft,lächelte die Welt an und ich fiel.

Papa sagte immer,ich könne nicht lieben.Ich wollte das immer.Warum sollte das nicht gehen? „Die Liebe kann nicht für immer halten,schatz.“,sagte er.Ich wollte trotzdem lieben.Damit ich die Schmetterlinge im Bauch spüren konnte,das Glück berühren konnte. „Ich würde doch den richtigen finden,würde alles dafür tun um nicht verletzt zu werden!“,versprach ich meinem Papa.Ich wollte geliebt werden. „Die Liebe kann nicht für immer halten,schatz.“ Nie schenkte ich ihm den Glauben.Zu groß war mein Wunsch,von jemanden geliebt und gehalten zu werden wenn ich schlafe.
Ich liebte,kostete den Geschmack des Glücks,lächelte die Welt an und ich fiel.

inspiration: leben.

29.11.08 19:23


melodie des herzens.

Das kleine Mädchen in der Ecke bewegte sich nie von der Stelle. Tag ein und Tag aus stand sie da und beobachtete den großen lieben Jungen.
Jedes mal wartete sie auf sein strahlendes Lächeln, ihr täglich Brot.
Sie spürte,er sprach mit ihr.Doch sie hörte kein Wort.Sie wusste,wenn sich seine Mundwinkel nach oben richteten,war es nur ganz allein für sie bestimmt.Doch er sah sie dabei nicht an.Sie wünschte sich mehr Beachtung.Doch nie kam er in ihre Nähe.Die Nähe ihres Körpers.Denn ihr Herz hat er schon längst berührt.Das kleine Mädchen in der Ecke war traurig,sie wollte zu ihm,doch sie wagte keinen Schritt.
Sie fühlte es,sie waren sich so nah.Jedoch auch so unendlich fern.

Eines Tages wartete sie wieder auf sein Lächeln.Doch er wendete ihr den Rücken zu.Das kleine Mädchen in der Ecke erlebte den Schock ihres Lebens und drehte sich ruckartig weg,kniff ihre kleinen Äuglein zu.Da sah sie ihn.Mit einer anderen.Mit dem großen Mädchen voller Schönheit.Immer und immer wieder redete sich das kleine Mädchen in der Ecke ein,sie hätte sich versehen.Doch der Beweis kam immer gleich danach.Das Bild, das sich nach so kurzer Zeit fest in ihren Kopf einprägte,wird sie nicht mehr verlieren.Der große liebe Junge hatte sich in das große Mädchen voller Schönheit verliebt.Nicht in das kleine Mädchen in der Ecke,obwohl er sie jeden Tag anlächelte und ihre Hoffnungen in die Höhe schießen ließ.
Das kleine Mädchen in der Ecke drehte sich wieder zu den beiden um.Langsam öffnete sie ihre Augen.Und da sah sie das große Mädchen voller Schönheit.Sie strahlte vor Glück und hatte das schönste Mädchenlächeln der Welt.
Wer das schönste Jungenlächeln hatte,das bleibt unausgesprochen.
Die Schüchternheit des kleinen Mädchens in der Ecke war viel größer als sie.

Das kleine Mädchen in der Ecke nahm bald darauf all ihren Mut zusammen und lief dem großen lieben Jungen hinterher.So leise wie möglich.Sie unbedeutend wie möglich.Es war nicht schwer. Denn der große liebe Junge beachtete das kleine Mädchen in der Ecke nie.Deshalb fiel es ihr auch leicht,ihn umzubringen.Deshalb fiel es ihr auch leicht,sich auf ihn zu setzen,als er aufhörte zu atmen und ihn anzusehen.Ein leichtes Lächeln war auf den Lippen des kleinen Mädchens in der Ecke zusehen.Endlich war sie dem großen lieben Jungen nah genug.Sie richtete seine Mundwinkel nach oben.Er schaute sie mit offenen Augen an und lächelte sie an,sie spürte es.Das Mädchen in der Ecke fühlte sich so erleichtert.Doch eines fehlte ihr noch.Absichtlich stach sie mit dem Messer nicht in das Herz des großen lieben Jungen.Denn danach suchte sie nun.Sie wollte ihm nicht sehr wehtun und stach deshalb immer wieder leicht und langsam zu.Als das kleine Mädchen in der Ecke sah,dass er dennoch lächelte,machte sie weiter bis sie sein Herz endlich fand und in den Händen hielt.Endlich hatte sie das was sie schon immer wollte.Das Herz des großen lieben Jungen.Es schlug noch, das spürte sie.Sie spürte, wie es ihren Namen rief.
Sein Herz sehnte sich schon immer nach ihr,sie wusste es.

Mit dem Herz in den Händen an sich gedrückt,lief das kleine Mädchen in der Ecke zurück in ihre Ecke.Den großen lieben Jungen,immer noch lächelnd,ließ sie da.Trotz ihrem Stolz, hatte sie Schuldgefühle.Sie hatte etwas ungewollt umgebracht:
Das schönste Mädchenlächeln des großen Mädchens voller Schönheit.

inspiration: so menschen.

28.11.08 00:00


.16.klein
.sinnfrei
.kind.geliebt
.kreatief

untitled.

jedes einzelne wort hier
stammt aus meinem kranken hirn.
ich schreibe,um zu verarbeiten
& veröffentliche,um mein herz
zu streicheln.

wrote by.

resa.sugarholic.

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SND
Host
Starry



Seele/n da.
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